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Wetterfrösche im All
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Seit der Beobachtung des Wetters mit ersten Satelliten in den frühen 1960er Jahren hat sich die Satelliten-Technologie kontinuierlich verbessert. Heute können sogar Aufnahmen in unterschiedlichen Frequenzbereichen elektromagnetischer Strahlen kombiniert werden. Das macht zum Beispiel Aussagen über den Wassergehalt von Wolken möglich. Sogar die Konzentration von Schwebstoffen in der Atmosphäre kann berechnet werden. Davon profitiert besonders die Wettervorhersage, deren Prognosen in den letzten Jahren sich stetig verbessert haben.

Ansicht der Erde in einer Farbdarstellung meteorologischer Daten wie sie der Wettersatellit »METEOSAT9« alle 15 Minuten übermittelt. Gezeigt ist der Wassergehalt der Atmosphäre (blau = hoher Wasseranteil, weiß = geringer Wasseranteil) über einer Vegetationskarte (hellbraun = keine Vegetation, grün = hohe Vegetationsdichte). (Quelle: EUMETSAT)Wissenswert: Die Satelliten des »METEOSAT«-Typs, die vom Deutschen Wetterdienst genutzt werden, befinden sich etwa in 36.000 Kilometern Höhe über dem Äquator. Der Hauptsatellit erfasst die gesamte Erdhalbkugel. Der Mittelpunkt des Satellitenbildes liegt dabei ziemlich genau an der Schnittstelle von Nullmeridian und Äquator. Die »METEOSAT«-Sensoren liefern alle 15 Minuten ein neues, detailliertes Bild der Erde und machen damit schnelle und aktuelle Wetterprognosen überhaupt erst möglich.