Wissenschaftler beobachten bereits heute erste Anzeichen des Klimawandels, wie etwa die immer weiter schrumpfenden Gletscher der Alpen, die Ausbreitung der Wüsten oder der Anstieg des Meeresspiegels. Hochgenaue Satellitendaten helfen diese Phänomene zu erkennen und gezielt zu vermessen.
Wissenswert: Bis vor wenigen Jahrzehnten konnte der Anstieg des Meeresspiegels nur durch Küstenpegel gemessen werden. Doch auch Landmassen können sich heben oder senken, was die Messungverfälschen kann. Durch satellitengestützte Radar- und Lasersensoren sind die Messungen des Meeresspiegels heute sehr viel präziser und verlässlicher geworden.
Das Goddard Institute for Space Studies (GISS) der NASA hat im Dezember 2010 zwei Karten der globalen Temperaturveränderungen veröffentlicht. Entstanden sind diese Karten durch die Analyse von öffentlich zugängigen Daten von über 6,300 meteorologischen Stationen weltweit, von marinen und satellitengestützen Beobachtungen sowei von Daten der Forschungsstationen in der Antarktis.

Auffällig ist, dass über zwei Drittel der Erwärmung in den Jahren zwischen 2000 und 2010 erfolgten.
Eine ausführliche Erläuterung der Daten und eine erste Interpretation finden Sie auf den Webseiten des Earth Observatories (in englisch).

