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Meeresforschung aus dem All
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Seit Jahrhunderten leben Menschen an und von den Weltmeeren. Wir befahren sie mit Schiffen und leben an ihren Küsten. Trotzdem wissen wir verhältnismäßig wenig über die Dynamik und Struktur der Ozeane. Dabei beeinflussen sie weite Teile unseres Lebens.

In den Weltmeeren schwimmen über 3.200 Sensoren (schwarze Punkte). Geplant sind mehr als 5.000 solcher Schwimmkörper (Floats), die den Schiffsverkehr nicht stören, aber wichtige Daten für die Ozean- und Klimaforschung liefern. (Quelle: ARGO)  Um das komplexe System der Ozeane besser zu verstehen, haben Forscher bis heute über 3.200 Sensoren in den Weltmeeren ausgesetzt. Sie messen in regelmäßigen Abständen die Strömungsmuster, den Salzgehalt und die Temperatur sowie den Luftdruck über den Ozeanen. Die Sensoren können von Satelliten geortet und ihre Messergebnisse an die Rechenzentren übertragen und ausgewertet werden.

Ein Schwimmkörper (Float) im südlichen Pazifik kurz nach dem Aussetzen im September 2007 durch das amerikanische Forschungsschiff McArthur II. (Quelle: ARGO/ Adam Ü)