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Gefahren erkennen
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Naturgewalten wie Stürme, Vulkanausbrüche, Erdbeben oder Tsunamis sind eine ständige Bedrohung für die Menschheit. Dabei haben die Forscher Prozesse an der Erdoberfläche genauso im Blick wie die Vorgänge im Inneren der Erde. Ihr Ziel ist die Entwicklung von Frühwarnsystemen, um Menschen rechtzeitig vor einer Naturkatastrophe zu warnen und zu schützen.

Satellitenaufnahmen helfen auch bei Evakuierungs- und Hilfsmaßnahmen, wenn beispielsweise nach einem Erdbeben die Route eines Hilfskonvois geplant werden muss. Eingestürzte Brücken und unpassierbare Straßen werden auf dem Satellitenbild identifiziert und können rechtzeitig umfahren werden.

Diese Aufnahme des Satelliten »Envisat« vom 19. April 2010 zeigt die Aschewolke des Eyjafjallajökull-Vulkans (Island), wie sie über den Nordatlantik Richtung Europa transportiert wird. Die Aschewolke brachte im April 2010 den Flugverkehr in ganz Europa zeitweilig zum Erliegen. (Quelle: ESA)Auch besonders stark betroffene Regionen sind dank der Informationen aus dem All schnell ausgemacht, so dass Hilfe dorthin geschickt wird, wo sie besonders dringend gebraucht wird.

Bei Vulkanausbrüchen beobachten Forscher via Satellit die Ausbreitung ausgestoßener Asche- und Gaswolken in der Atmosphäre. Wie zuletzt beim Ausbruch des Eyjafjallajökull auf Island kann dann gegebenenfalls der Flugverkehr unterbrochen oder um die Aschewolken herum geleitet werden.

Wissenswert:
Viele Vulkanausbrüche werden erst durch die Auswertung von Satellitenbildern erkannt. In entlegenen Regionen wie Kamtschatka oder den Aleuten bleiben Vulkanausbrüche ohne die Auswertung von Satellitenbildern oftmals unbemerkt.