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Die Umwelt im Blick
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Umweltmonitoring heißt, die Natur zu beobachten und zu interpretieren. Wie verändert sich die Tierwelt eines Waldes, wenn er statt von saftigen Wiesen von ödem Brachland umgeben ist? Welche Qualität haben unsere Gewässer? Können via Satellit Naturgefahren erkannt werden? Die Fragen sind so unterschiedlich wie komplex. Antworten können nur durch ein vorsorgendes und integriertes Umweltmonitoring gefunden werden.

Ein wirkungsvolles Beobachten aus dem Weltall verlangt daher nach einer geschickten Auswahl der Untersuchungsmethoden. Dabei kommt es auf die richtige Kombination von Daten unterschiedlicher elektromagnetischer Frequenzen an. Es entstehen neue Ansichten der Erde, die eine gezielte Analyse der Bio-, Geo- und Hydrosphäre unseres Planeten erlauben.

Drei Blickwinkel auf die Erde: Zonen mit starker Vegetation sind in Grün zu erkennen. Hohe Stickstoffanteile in der unteren Atmosphäre sind Rot eingezeichnet. Gebiete mit besonders wenig Wasserdampf in der Atmosphäre sind in Rot gekennzeichnet. (Quelle: ESA) Wissenswert: Das „Öde Brachland“ ist in Wirklichkeit eine Region höchster Biodiversität. Hier haben zahlreiche Arten ihre „Kinderstube“. Satellitendaten zeigen, dass die Artenvielfalt der Pflanzen in unberührten, landwirtschaftlich nicht genutzten Gebieten schnell stark ansteigt.