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Malen nach Zahlen

Die Abbildungen zeigen das Stadtzentrum Berlins in zwei unterschiedliche Frequenzbereichen und das daraus automatisch generierte digitale Landschaftsmodel. (Quelle: BKG)Um aus den gesammelten Satellitendaten Bilder der Erde oder gar interpretierbare und analysierbare Karten zu generieren, gehen Wissenschaftler ähnlich wie beim Kinderspiel »Malen nach Zahlen« vor.  Die vom Satelliten gemessenen Daten werden einer bestimmten Fläche auf der Erdoberfläche zugewiesen. Die Größe dieser Fläche hängt dabei von der Auflösung des jeweiligen Sensors ab. Zudem werden die Messwerte verschiedener Sensoren, also verschiedener Frequenzen des elektromagnetischen Spektrums, die jeweils der gleichen Fläche zugeordnet werden, miteinander verglichen. Da alle Materialien einen bestimmten »Fingerabdruck« im elektromagnetischen Spektrum haben, kann die Beschaffenheit der entsprechenden Fläche bestimmt werden.

Das Bundesamt für Kartographie und Geodäsie (BKG) in Frankfurt führt so ständig Untersuchungen über die Landnutzung in Deutschland durch. Zudem können auf ähnliche Weise Karten der Infrastruktur erstellt werden.