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Gesteinskunde aus dem All
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Unterschiedliches Gestein reflektiert verschiedene Frequenzbereiche des elektromagnetischen Spektrums. Beide Aufnahmen des Satelliten »Terra« zeigen die Escondida Kupfer-Mine in Chile. Links im Naturfarben-Bild, rechts in einem Falschfarbenbild des kurzwelligen Infrarotbereichs (Wellenlängen zwischen 1.600 und 2.365 nm), das Aussagen über die unterschiedlichen Gesteine in der Region erlaubt. (Quelle: SIC) Daher lassen sich Gesteine mithilfe von hyperspektralen Analysen – also durch das Vergleichen von Satellitendaten unterschiedlicher Frequenzbereiche – sehr gut unterscheiden. Eine dichte Vegetation kann die Ergebnisse allerdings verfälschen. Die Erkenntnisse aus den Satellitendaten müssen deshalb zusätzlich anhand echter Gesteinsproben bestätigt werden.

Wissenswert: Der Europäische Satellit EnMap soll ab 2013 bessere hyperspektrale Analysen ermöglichen. Der sonnensynchrone Satellit wird aus einer Höhe von 643 Kilometern elektromagnetische Strahlungen im Bereich von 420 bis 2.450 Nanometern erfassen und horizontal auf 30 Meter genau auflösen. Wissenschaftler hoffen, durch diese Daten neue Erkenntnisse über geologische, biologische und klimarelevante Phänomene zu erhalten.