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Ein Geländemodell als Kartenersatz
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Um Bodenschätze und Rohstoffe gezielt suchen und abbauen zu können, sind genaue Kenntnisse nicht nur über die Lagerstätte, sondern auch über die Infrastruktur der Regionen notwendig. Anhand von digitalen Geländemodellen werden für unzugängliche Regionen Straßen oder andere Transportwege geplant und gebaut. Die Geländemodelle basieren dabei auf Höhendaten, die mit Hilfe von Radarmessungen von Satelliten zuvor erfasst worden sind. Zudem fließen je nach Anforderung Informationen über zahlreiche andere georelevante Faktoren in die Modelle ein.

Das digitale Geländemodell des Oberrheingrabens hilft Geowissenschaftlern, hydrologische und geologische Fragestellungen im Detail zu bearbeiten. In Grün sind niedrige Gelände, in Braun höher gelegene Regionen dargestellt. (Quelle: Chr. Röhr) Die Messungen aus dem All, besonders die Höhenbestimmung, sind erstaunlich exakt. Aus einer Höhe von 600 Kilometern über der Erdoberfläche erfassen die Sensoren selbst zentimeterkleine Höhenunterschiede im Gelände. Hierzu messen sensible Sensoren die Zeit, die zum Beispiel Radarwellen benötigen, um vom Satelliten zur Erdoberfläche und von dort zurück zum Satelliten zu laufen.