Das erste Satellitennavigationssystem »TRANSIT« wurde um 1960 vom US-Militär eingerichtet. Das GPS-System (Global Positioning System) der USA wurde 1978 zunächst für die militärische Nutzung entwickelt, ab 1983 wurden zivile Anwendungen zum Beispiel in der Flugzeugnavigation möglich. Zur Zeit sind 30 GPS-Satelliten in Betrieb.
Das zunächst nur zur Positionsbestimmung gedachte System ist heute auch wichtiger Bestandteil der Geowissenschaften. Mit dem hochgenauen Zeitsignal der Satelliten lassen sich präzise Messungen zum Beispiel der Bodenbewegungen bei und nach Erdbeben durchführen.
Wissenswert: Die Positionsbestimmung mit Satelliten ist heute fester Bestandteil des Alltags und wird bei Navigationssystemen genutzt. Das bekannteste System ist dabei das »GPS« das von der US-Amerikanischen Regierung getragen wird. Zudem betreibt Russland das »GLONASS«-System. Weitere Positionierungssysteme werden zur Zeit von Europa (GALILEO) und China (COMPASS) aufgebaut.
Artikel zum öffentlichen Vortag von Prof. Dr. Bernd Eissfeller (Universität der Bundeswehr München) über die GPS-Technologien auf planeterde.de: Umweg unerwünscht
