Satelliten gelangen im Laderaum von Raketen in den Weltraum. Ein Trägermodul bringt sie in ihre endgültige Einsatzhöhe. Dort angekommen, werden die Satelliten abgekoppelt. Über Steuerdüsen wird der Satellit nun in seine Arbeitsposition manövriert. Auch der Wechsel in eine andere Umlaufbahn kann über diese Düsen gesteuert werden. Ein Satellit gelangt in eine höhere Umlaufbahn indem er beschleunigt wird. Hieraus ergibt sich das sogenannte "Orbit-Paradoxon": In der höheren Umlaufbahn ist der Satellit langsamer obwohl er beschleunigt wird um in diese Umlaufbahn zu gelangen.
Satelliten, die ihre Funktion erfüllt haben, werden nach einigen Jahren ausrangiert. Dazu werden sie zurück in die Erdatmosphäre geholt, wo sie verglühen. Auch hier erscheint es paradox, dass ein Satellit, obwohl er in der immer dichter werdenden Atmosphäre immer stärkerer Reibung ausgesetzt ist, dennoch immer schneller wird. Dies wird als "Satelliten-Paradoxon" bezeichnet.
Nur geostationäre Satelliten müssen noch höher steigen. Sie werden im Friedhofsorbit entsorgt, einer Umlaufbahn etwa 300 Kilometer über der ursprünglichen Einsatzposition der Satelliten.
Wissenswert: Der dienstälteste Satellit »VANGUARD1«, kreist seit 1958 um die Erde. Obwohl er seit 1964 keine Daten mehr an die Erde schickt, wird er von Wissenschaftlern beobachtet, da sie herausfinden wollen, wie lange sich Satelliten in ihrer Umlaufbahn halten können.
