Die Geschwindigkeit von Satelliten hängt von der Entfernung zur Erde ab. Je dichter ein Satellit über der Erde kreist, desto schneller fliegt er.
In einer erdnahen Umlaufbahn, etwa 700 Kilometer über der Erdoberfläche, fliegen Satelliten mit 27.500 Stundenkilometern dahin. Zu diesen Rasern gehören zum Beispiel einige Forschungssatelliten – sie schaffen es in 90 Minuten einmal um die Welt. Etwas langsamer lassen es Satelliten für Navigationssysteme angehen. Sie kreisen in einer Höhe von 20.200 Kilometern lediglich mit 13.900 Stundenkilometern über unseren Planeten. Noch ruhiger geht es in der geostationären Umlaufbahn zu: In 36.000 Kilometern Höhe bringen es Wettersatelliten gerade mal auf 11.100 Kilometer pro Stunde. Geostationär bedeutet dabei, dass die Satelliten im Idealfall immer über dem selben Punkt der Erdoberflächen stehen.
