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Erdumrundungen

Auf den Umlaufbahnen der Erde ist ganz schön was los. Wetter-, Forschungs- und Nachrichtensatelliten umfliegen die Erde in gleichmäßigen Bahnen.

Mehrere Tausend Satelliten umkreisen die Erde. Auffällig sind dabei vor allem die geostationäre Umlaufbahn und die vielen erdnahen Satelliten. Von den hier gezeigten Satelliten sind jedoch etwa zwei Drittel bereits außer Dienst gestellt. Sie fliegen nur noch als »Weltraumschrott« um die Erde. (Quelle: ESA) Forschungssatelliten kreisen vor allem in den erdnahen Umlaufbahnen in einer Höhe von 250 bis 2.000 Kilometern über unseren Köpfen. Sie liefern den Wissenschaftlern wertvolle Daten über das »System Erde«.

Soll ein Satellit dagegen über einem bestimmten Ort auf der Erde verharren, muss er in größeren Höhen fliegen. Solche geostationären Satelliten werden zum Beispiel für die Wetterbeobachtung sowie für Rundfunk- und Fernsehübertragungen genutzt. Sie befinden sich in einer Höhe von rund 36.000 Kilometern über der Erde.

Veränderungen auf der Erdoberfläche werden von Satelliten, die einen bestimmten Ort auf unserem Planeten immer zu derselben Ortszeit überfliegen, besonders gut erfasst. Die Umlaufbahn dieser Satelliten wird als sonnensynchron bezeichnet. Die Aufnahmen, die sie dabei von der Erde machen, sind dadurch direkt vergleichbar. Forscher erstellen aus den Momentaufnahmen regelmäßige Datenreihen. Besonders Veränderungen lassen sich so über die Zeit verfolgen.

Wissenswert: Der Mond ist ein natürlicher Erdsatellit. Er umkreist unseren Planeten in weniger als 28 Tagen. Weil sich die Erde gleichzeitig um die eigene Achse dreht, scheint der Mond die Erde aus unserer Sicht aber viel schneller zu umrunden, nämlich innerhalb eines einzigen Tages.